Das größte magnetische Gleichfeld ist unser natürliches Erdmagnetfeld mit einer magnetischen Flussdichte von 20.000 – 60.000 Nanotesla (nT), je nach geographischem Standort auf der Erdkugel. In Europa betragen die magnetischen Flussdichtewerte ca. 45.000 nT. Das natürliche Geomagnetfeld ist nicht nur vom Standort abhängig, sondern unterliegt normalen Schwankungen von ca. 10 bis ca. 100 nT und wird darüber hinaus von geologischen Verwerfungen, Wasseradern und unterschiedlichen Gitterformationen beeinflusst.

Jeder Dauermagnet bspw. einer Lautsprecherbox oder batteriebetriebene Gleichstromverbraucher erzeugen ebenso magnetische Gleichfelder, die wiederum das natürliche Erdmagnetfeld verändern und beeinflussen. Starke technische magnetische Gleichstromfelder entstehen bei Straßen- und Untergrundbahnen oder bei elektrischen Fahrzeugen. Auch im Innenraum unserer Kraftfahrzeuge sind hohe Belastungen aus magnetischen Gleichfeldern messbar. Ebenso verändern bauphysikalische Gegebenheiten (Eisenträger, Stahlmatten, etc.) das Erdmagnetfeld.

Das Erdmagnetfeld stellt nach der Geobiologie die wichtigste stabilisierende Quelle des Lebens dar. Es sollte daher möglichst innerhalb einer Fläche wie z.B. des Bettes harmonisch und ausgeglichen verlaufen und in der Flussdichtehöhe je Standort nicht zu stark verändert sein.

In der Gabriel-Objekt-Beratung werden die realen örtlichen magnetischen Gleichfelder inklusive aller Wechselwirkungen und Beeinflussungen mittels einer dreidimensionalen Sonde gemessen und bildgebend ausgewertet.

In einer Rastermessung von neun Messpunkten werden so vorhandene Abweichungen zum normalen Geomagnetfeld in Nanotesla in der x-, y-, und z-Achse in einem Messvorgang erfasst und an den PC übertragen. Eine spezielle Software errechnet hieraus einen räumlichen Wert (isotropes Messverfahren), der dann in einer farbigen Grafik abgebildet wird.

Nach der Entstörung mit der Gabriel-Technologie wird in weiteren Folgemessungen die räumliche Verteilung der magnetischen Gleichfelder jeweils neu dokumentiert und graphisch ausgewertet. Die möglichen Veränderungen (Reduktionen und Homogenisierungen) werden so festgestellt und veranschaulicht. Die baubiologischen Richtwerte (SBM-2008/IBN) gelten als Bewertungsmaßstab.


Technische Daten

Messtechnik:            3D–Sonde für magnetische Gleichfelder (Magnetostatik)
                                    ROM Elektronik GmbH
Messwert:                  raumunabhängige (isotrope) Wertermittlung
Messbereich:            von ± 7 nT bis ± 200.000 nT
Frequenzbereich:     von 0 Hz bis ca. 10 Hz
Auflösung:                 7 nT
Software:                   Gabriel-Objekt-Beratung / Gabriel-Tech GmbH<