Die Gabriel-Objekt-Berater messen magnetische Hausstromfelder.

Elektromotoren, Hochspannungsleitungen, unser Hausstromnetz sowie alle Verbraucher oder an das Stromnetz angeschlossene elektrische Geräte und Transformatoren erzeugen niederfrequente (50 Hertz) magnetische Wechselfelder, während sie eingeschaltet sind und der Strom dementsprechend fließt. Das Stromnetz der Eisenbahn erzeugt ebenfalls magnetische Wechselfelder, jedoch mit eine Frequenz von 16,7 Hertz.


Die heutige umfangreiche Hausstrominstallation und die Vielzahl der Elektrogeräte, die zusätzlich über Stromverteilerdosen und direkt in den Wohn- und Schlafräumen liegenden Kabelverbindungen versorgt werden, führen zu multiplen Wechselwirkungen und ergeben den eigentlichen ElektroSmog. Das natürliche Geomagnetfeld wird hierdurch überlagert und sehr stark beeinflusst.

Gesundheitsbelastungen wie zum Beispiel: Herzrhythmusstörungen, Tinnitus, Ohrenpfeifen, Schlafstörungen, Kribbeln in den Gliedmaßen, Depressionen, Krebsrisiko und Leukämie werden mit niederfrequenten magnetischen Wechselfeldern in Verbindung gebracht. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) gibt Magnetische Flussdichten mit Werten von 300 – 400 Nanotesla als potenziell krebserregend an.

In der Gabriel-Objekt-Beratung werden die realen örtlichen magnetischen niederfrequenten Wechselfelder inklusive aller Wechselwirkungen und Beeinflussungen durch andere Felder mittels einer dreidimensionalen Sonde gemessen und bildgebend ausgewertet.

In einer Rastermessung von neun Messpunkten so die vorhandene niederfrequente magnetischen Flussdichte in Nanotesla in der x-, y-, und z-Achse in einem Messvorgang erfasst und an den PC übertragen. Eine spezielle Software errechnet hieraus einen räumlichen Wert (isotropes Messverfahren), der dann in einer farbigen Grafik abgebildet wird.

Nach der Entstörung mit der Gabriel-Technologie wird in weiteren Folgemessungen die räumliche Verteilung der magnetischen Wechselfelder (NF) jeweils neu dokumentiert und grafisch ausgewertet. Die möglichen Veränderungen (Reduktionen und Homogenisierungen) werden so festgestellt und veranschaulicht. Die baubiologischen Richtwerte (SBM-2008/IBN) gelten als Bewertungsmaßstab.


Technische Daten

Messtechnik:            3D–Sonde für magnetische Wechselfelder (NF) / Fauser
                                    Spulenfläche 100 cm² mit Effektivwertgleichrichtung der Messwerte
                                    Messung nach DIN 0848 Bundes-Immissions-Schutzges. (BimSchG)
                                    Messung nach Berufsgenossenschaftlichen Regeln (BRG)
Messwert:                  raumunabhängige (isotrope) Wertermittlung
Messbereich:            von 0,1 nT bis 20.000 nT
Frequenzbereich:     von 5 Hz bis 400.000 Hz (Filter inaktiv)
Messgenauigkeit:    ± 2,5 % (magnetisches Feld)
Software:                   Gabriel-Objekt-Beratung / Gabriel-Tech GmbH