Asymmetric Digital Subscriber Line
Sehr schnelle Netzzugangstechnik, bei der Daten über vorhandene Kupfertelefonleitungen
zwischen einem Informationsanbieter und einem Teilnehmer übertragen werden können.
ADSL wandelt die Daten in analoge, nicht hörbare Frequenzen um. Dadurch kann zusätzlich
zur Datenübertragung im hörbaren Bereich telefoniert werden. Die Entfernung zur
Vermittlungsstelle ist allerdings auf maximal 6 km beschränkt.
Alphawellen
Frequenz zwischen 7 Hz und 12 Hz. Charakteristisch für tiefe Entspannung kurz vor
Erreichen der bewussten Wahrnehmung.
Antennengewinn
Faktor mit dem die Antenneneingangsleistung multipliziert wird
(z. B. 28 Watt Eingangsleistung, Antennengewinn 25 ergibt 700 W
Abstrahlleistung (EIRP) - auf dem Datenblatt ist immer nur die
Eingangsleistung vermerkt).
Athermische Effekte
Biologische Wirkungen ohne eine Gewebeerwärmung (Wirkungen im Niedrigdosisbereich).
Bandbreite
Allgemeine Definition: Differenz zwischen der größten und kleinsten
Frequenz in einem durchgängigen Bereich.
Basisstation
Antennen zur flächendeckenden
Versorgung und Weiterleitung der Funktelefonate mit Handys (auf
Sendemasten, Gebäudedächern...)
Bioelectromagnetics Society
Gemeinnützige Gesellschaft von Biologen, Physikern,
Ingenieuren und Ärzten, die sich mit den Wirkungen
nicht-ionisierender Strahlung auf biologische Systeme befasst.
1978 gegründet, weltweit etwa 700 Mitglieder, Sitz USA,
www.bioelectromagnetics.org)
Berührungsspannung
Spannung zwischen leitfähigen
Teilen, wenn diese Teile gleichzeitig berührt werden. Die Berührungsspannung
(touch voltage) ist somit die direkt am menschlichen oder
tierischen Körper anliegende Spannung, die den Berührungsstrom
antreibt.
Betawellen
Frequenz zwischen 13 Hz und
27 Hz. Charakteristisch für den Wachzustand. Stadium der
Konzentration, erhöhter Aufmerksamkeit oder Alarmbereitschaft.
BImschV
Bundes-Immissionsschutz-Verordnung:
Wichtig ist hier die Verordnung über elektromagnetische Felder
- 26.BImschV -,Bundesgesetzblatt, Jg.1996,Teil I, Nr. 66,
S.1966-1968 vom 20.Dez.1996.Sie gilt für die Errichtung von
Hochfrequenzanlagen [10MHz…300GHz] und Niederfrequenzanlagen
[16 2/3Hz bzw.50Hz], die gewerblichen Zwecken dienen oder im
Rahmen wirtschaftlicher Unternehmungen Verwendung finden und
nicht einer Genehmigung nach §4 des
Bundes-Immissionsschutzgesetzes bedürfen. Die Verordnung enthält
Anforderungen, d. h. zulässige Grenzwerte für die elektrische
und magnetische Feldstärke zur Vorsorge und zum Schutz der
Allgemeinheit gegen schädliche Umwelteinwirkungen durch
elektromagnetische Felder. Wirkungen elektromagnetischer Felder
auf elektrisch oder elektronisch betriebene Implantate werden
mit dieser Verordnung nicht erfasst.
Bio-Installation
Biologische
Elektroinstallation: Elektroinstallationen mit auf Kundenwunsch
besonders ausgewählten, z.B. abgeschirmten oder entsprechend
angeordneten Betriebsmitteln. Dadurch soll der Einfluss der von
elektrischen Anlagen und Geräten ausgehenden elektrischen und
elektromagnetischen Felder auf den Menschen minimiert oder ganz
ausgeschaltet werden.
Biokompatibilität
Biologische Verträglichkeit.
BK-Kabelnetze
Breitbandkommunikations-Kabelnetze.
Bloßstellende Abstrahlung
Auch kompromittierende
Abstrahlung, informationstragende Leckstrahlung von IT-Geräten
[PCs, Fax-Geräte, Modems, Leitungen].Diese Abstrahlung kann in
einiger Entfernung z.B. in einem Nachbargebäude oder auch in
einem in der Nähe abgestellten Fahrzeug empfangen und die
Information daraus rekonstruiert werden. Die Vertraulichkeit der
Daten ist damit in Frage gestellt.
Bluetooth
Funktechnologie, welche die
drahtlose Kommunikation (Sprache, Daten) per Funk, ohne
Sichtkontakt zwischen PCs, PC-Peripheriegeräten, Laptops,
Organizern, Modems, Mobiltelefonen, digitalen Kameras, Headsets,
Maus und ähnlichen Geräten ermöglicht. Reichweite ca. 10
Meter, Frequenzbereich 2,4 GHz im ISM-Band. (Siehe
www.bluetooth.com)
Blut-Hirn-Schranke
Barriere, die das Gehirn
vor schädlichen Stoffen schützt.
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
Das BfS ist eine Behörde
im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Das BfS nimmt
Vollzugsaufgaben des Bundes nach dem Atomgesetz und dem
Strahlenschutzvorsorgegesetz wahr, erfüllt Aufgaben auf den
Gebieten des Strahlenschutzes, der kerntechnischen Sicherheit,
der Beförderung radioaktiver Stoffe und der Entsorgung
radioaktiver Abfälle. Es unterstützt das Umweltministerium bei
der Wahrnehmung der Bundesaufsicht. Zur Erfüllung seiner
Aufgaben betreibt das BfS wissenschaftliche Forschung.
Bürgerinitiative
Formloser Zusammenschluss
von Interessengruppen zur Verfolgung oft umwelt- oder
sozialrelevanter Ziele. Gegen Mobilfunksender in Wohnortnähe
gibt es allein in Deutschland mittlerweile über 1000 Bürgerinitiativen.
Bürgerwelle e. V.
Dachverband der Bürgerinitiativen
gegen Elektrosmog.
BUWAL
Bundesamt für Umwelt, Wald
und Landschaft der Schweiz.
CE-Kennzeichnung
Kennzeichnung eines
Produkts besteht aus den Buchstaben CE. Diese weist auf die Übereinstimmung
mit allen EU-Richtlinien hin, von denen das gekennzeichnete
Produkt erfasst wird. Sie besagt, dass die natürliche oder
juristische Person, die die Anbringung durchgeführt oder
veranlasst hat, sich vergewissert hat, dass das Erzeugnis alle
Gemeinschaftsrichtlinien zur vollständigen Harmonisierung erfüllt
und allen vorschriftsmäßigen Konformitätsbewertungverfahren
unterzogen worden ist.
CENELEC
Comité Européen de
Normalisation Électrotechnique: Europäisches Komitee für
Elektrotechnische Normung; Sitz Brüssel; zuständig für die
Harmonisierung der elektrotechnischen Normen im Rahmen der Europäischen
Union und des gesamten europäischen Wirtschaftsraumes.
CT1+
Cordless Telephone, first
generation: Telefon mit analogem Funktelefon-Standard
CT2
Cordless Telephone, second
generation: Schnurloses Telefon der zweiten Generation; in
einigen europäischen Ländern weit verbreitet, Frequenzbereich
864…868 MHz; höchste ERP: Feststationen: 0,25 W, mobile
Einheiten: <10 mW.
DAB
Digital Audio Broadcasting:
Digitales Hörfunksystem
Datenblatt
Angaben zur technischen
Ausstattung und zum Sicherheitsabstand für eine Basisstation,
(Antennen-Eingangsleistung, Antennengewinnfaktor,
Abstrahlrichtung, Antennenart usw.) erhältlich von der
Regulierungsbehörde oder vom Betreiber selbst.
Dämpfung
Verringerung der Höhe (als
Ergebnis von Absorption, Streuung oder Filterung) eines
elektrischen oder magnetischen Feldes, einer Spannung oder eines
Stromes, üblicherweise ausgedrückt in Dezibel [dB]. Siehe z.B.
Einfügungsdämpfung oder Schirmdämpfung
dB
Dezibel: Einheit, die bei
logarithmierten Verhältnisgrößen wie Übertragungsmaß, Verstärkungsmaß,
Dämpfungsmaß, Pegel zum Ausdruck bringt, dass zum
Logarithmieren der dekadische Logarithmus verwendet wurde (1 dB=
0,115 Np).
DC
Direct Current: Gleichstrom
DC 1800
Digital Cellular System:
Digitales zellulares, mobiles Telekommunikationssystem, weltweit
im Einsatz. Frequenzbereich: 1,805…1,88 GHz; höchste ERP:
Feststationen: 2,5 bis 200 W, mobile Einheiten: 0,25 W oder 1 W
oder 4 W
DECT
Digital European Cordless
Telecommunication: Drahtloses zellulares
Telekommunikationssystem, in Europa weit verbreitet,
Frequenzbereich: 1,88 bis 1,96 GHz; höchste ERP: Feststationen:
0,25 W, mobile Einheiten: 0,25 W
Deltawelle
Frequenz zwischen 0,5 Hz
und 4 Hz. Charakteristisch für den Tiefschlaf. Stadium immunstärkender
Hormonproduktion (sich gesund schlafen).
DEMVT
Deutsche Gesellschaft für
EMV-Technologie. (Siehe www.demvt.de)
Digital
In Ziffern, in Schritten
darstellend.
DKE
Deutsche Elektrotechnische
Kommission im DIN und VDE; Organ des Deutschen Instituts für
Normung [DIN] sowie ihres Trägers, des Verbands Deutscher
Elektrotechniker [VDE]. Nationale Organisation für die
Erarbeitung von Normen und Sicherheitsbestimmungen auf allen
Gebieten der Elektrotechnik in Deutschland. Deutsches Mitglied
in den entsprechenden europäischen und weltweiten
Normungsorganisationen. Die Ergebnisse der Normungsarbeit in
IEC,CENELEC und ETSI werden durch die DKE in nationale Normen
umgesetzt und veröffentlicht. (Siehe www.dke.de)
DMM
Digital Multimeter:
Digitales Mehrfachmessinstrument.
D-Netz
Mobilfunknetz D1 (Telekom),
D2 (Mannesmann), arbeitet mit 900 MHz.
Earth port
Erdanschlusspunkt;
Schnittstelle Gerät/Erde, über die leitungsgebunden Störgrößen
in ein Gerät eindringen bzw. austreten können.
EBEA
European
BioElectromagnetics Association: Europäische
bio-elektromagnetische Gesellschaft; befasst sich mit den
biologischen Wirkungen elektromagnetischer Felder und mit der
Aufklärung bzw. Vermeidung dadurch möglicher gesundheitlicher
Risiken.
EBB
Equipotential Bonding Bar:
Elektrisch leitfähige Schiene, die in Telekommunikationsanlagen
auf vergleichbare Weise wie die Potentialausgleichsschiene in
Starkstromanlagen dem Potentialausgleich dient.
Metallbewehrungen von Gebäuden, neutrale elektrisch leitfähige
Teile, Kabelschirme, die Schutzleiter des
Stromversorgungssystems sowie die Überspannungsschutzeinrichtungen
sind daran angeschlossen. Die EBB selbst ist mit dem
Erdungssystem der Anlage verbunden.
EEG
Elektroenzephalogramm.
EMF
Elektromagnetisches Feld; Feldstärke in Volt/Meter (V/m).
Emission
Ausstoß von Strahlen oder
Stoffen.
E-Netz
Mobilfunknetz; arbeitet mit
1,8 GHz.
EEQ
Elektroenergiequalität;
Produkteigenschaft der Elektroenergie, die von
Versorgungsunternehmen an vereinbarten Übergabestellen unter
normalen Betriebsbedingungen an Abnehmer geliefert wird. Die EEQ
wird durch Parameter charakterisiert, welche die Frequenz, die
Amplitude, die Wellenform und in Dreiphasensystemen auch die
Symmetrie der Versorgungsspannung betreffen. Diese Parameter hängen
sowohl von den Eigenschaften des Versorgungssystems, ganz
entscheidend aber auch von den beim Abnehmer vorhandenen
Verbrauchern und der Art und Weise ihrer Installation ab. Bezüge
der EEQ zur EMV sind dadurch gegeben, dass einerseits eine Reihe
von EEQ-Parametern wie z.B. Spannungseinbrüche und
Spannungsunterbrechungen oder transiente Überspannungen in
Verbindung mit der EMV als Störgrößen interessieren und
andererseits EEQ-Parameter durch leitungsgebundene hochfrequente
Störaussendungen von Geräten aber durch sogenannte Netzrückwirkungen
von leistungselektronischen Einrichtungen, beeinträchtigt
werden können.
EHF
Extremely High Frequencies:
Extrem hohe Frequenzen (30 bis 300 GHz, Wellenlänge: 1 bis 10
mm; Millimeterwellen; 300 bis 3000 GHz, Wellenlänge: 0,1 bis 1
mm; Mikrometerwellen.
Elektrisch leitfähige Kunststoffe
Solche Werkstoffe lassen
sich durch Zusatz von leitenden Substanzen, wie z.B. Leitfähigkeitsruß,
Graphit, Eisenoxid- oder Aluminiumteilchen, Silberpulver,
Edelstahl- oder Kohlenstoff-Fasern herstellen. Als
Basismaterialien können alle handelsüblichen Kunststoffe
dienen. Aus Sicht der EMV interessiert insbesondere ihre
Anwendung zur elektromagnetischen Abschirmung von elektrischen
Geräten, elektronischen Baugruppen und Systemen sowie für
antielektrostatische Ausrüstungen.
Elektromagnetische Beeinflussung
Verminderung der Funktionsfähigkeit
eines Gerätes, Übertragungskanals oder Systems, die durch eine
elektromagnetische Störgröße verursacht wird.
Elektromagnetische Emission
Erscheinung, bei der
elektromagnetische Energie aus einer Quelle austritt.
Elektromagnetische Verträglichkeit
Fähigkeit einer
Einrichtung oder eines Systems, in seiner elektromagnetischen
Umgebung befriedigend zu funktionieren, ohne unannehmbare
elektromagnetische Störgrößen für andere Einrichtungen in
diese Umgebung einzubringen.
Elektrosensibilität
Vegetative Reaktion auf
extrem niedrige Feldeinwirkungen; im Zentrum stehen
elektromagnetisch hypersensitive Menschen, etwa 10 % der
Gesamtbevölkerung, die sich unter dem Einfluss der im
Lebensumfeld stets vorhandenen elektrischen und magnetischen
Felder in ihrem Wohlbefinden gestört fühlen.
Elektrosmog
Volkstümliche Bezeichnung
für die Gesamtheit der künstlich erzeugten elektrischen,
magnetischen und elektromagnetischen Felder und deren
Wechselwirkungen, die im Sinne einer Umweltverschmutzung
Menschen, Tiere, Flora und Fauna belasten können.
ELF
Extremely Low Frequencies:
Extrem tiefe Frequenzen; 30 bis 300 Hz.
EM-terrorism
Terroristische bzw.
kriminelle Aktivitäten unter Nutzung elektromagnetischer Gerätetechnik
wie z.B EMP Radiatoren, um (nicht nur) Alarm- und Überwachungseinrichtungen,
Computersysteme, oder auch die Kommunikationsinfrastruktur zu stören
oder außer Betrieb zu setzen.
EMVG
Gesetz über die
elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten (vom 18.09.98
siehe: Bundesgesetzblatt Teil I Nr.64 vom 24.09.98,Seite
2882-2892 oder www.regtp.de; es löst das EMVGÄndG vom
30.Aug.1995 ab).Es setzt die EMV-Richtlinie 89/336/EWG in
deutsches Recht um und gilt für Geräte, die elektromagnetische
Störungen verursachen können oder deren Betrieb durch solche
Störungen beeinträchtigt werden kann und legt entsprechende
EMV Schutzanforderungen fest. Als Geräte i. S.d. G. werden
dabei entgegen der herkömmlichen Auffassung des Gerätebegriffs
alle elektrischen und elektronischen Apparate, Systeme, Anlagen
und Netze bezeichnet, die elektrische oder elektronische
Bauteile beinhalten. Von der Betrachtung ausdrücklich
ausgeschlossen sind Komponenten und Einrichtungen, welche als
Waffen, Munition und Verteidigungsmaterial entwickelt werden.)
EMVU
Elektromagnetische Verträglichkeit
zur Umwelt; bezieht sich auf die Gesamtheit der Probleme, die
durch die Einwirkung elektromagnetischer Felder auf Flora, Fauna
und den Menschen entstehen können.
EMVV
Elektromagnetische Verträglichkeitsverordnung
(österreichisches EMV-Gesetz)
Erde
Im Zusammenhang mit
elektrotechnischen Sachverhalten versteht man darunter das mehr
oder weniger gut elektrisch leitende Erdreich, das außerhalb
des Einflussbereichs von Erdern oder anderen elektrischen Phänomenen
keine Potentialunterschiede aufweist.
Erder
Leiter, der in die Erde
eingebettet ist und mit ihr in leitender Verbindung steht oder
der in Beton eingegossen ist und mit der Erde groß- flächig in
Berührung steht (Fundamenterder).
Erdungsanlage
Gesamtheit leitend
miteinander verbundener Erder oder in gleicher Weise wirkender
Metallteile wie Bewehrungen, Kabelmetallmäntel, metallische
Rohrleitungen und Erdungsleitungen.
Erdungsleiter
Leiter, der den Körper
eines zu erdenden Betriebsmittel mit einem Erder oder mehrere
Erder untereinander verbindet, sofern dieser Leiter isoliert in
der Erde oder außerhalb derselben verlegt ist.
Exposition
Einer Emission bzw.
Strahlung ausgesetzt sein.
Feldstärke
Elektrisches Feld in Volt/Meter (V/m)
FGF
Forschungsgemeinschaft Funk e. V. www.fgf.de
Frequenzangaben
Die zeitliche Veränderung (Frequenz) von
elektromagnetischen Feldern wird in Schwingungen pro sec.
ausgedrückt. Die Einheit ist hier
1 Hz (Hertz) = 1 Schwingung pro sec.
1 kHz (Kilo-Hertz) = 103 Hz = 1 Tausend Hertz
1 MHz (Mega-Hertz) = 106 Hz = 1 Million Hertz
1 GHz (Giga-Hertz) = 109 Hz = 1 Milliarde Hertz
Gammawellen
Frequenzen über 27 Hz. Charakteristisch für
Angstzustände, Hyperaktivität, Anspannung und Phasen körperlicher
Höchstleistung. Wenig erforschter Frequenzbereich, der oft auch
den Betawellen zugerechnet wird.
GHz
1 Gigahertz = 1000 MHz oder 1 Milliarde Hertz
(Schwingungen) pro Sekunde.
GSM-900
Global System for Mobile Communications 900 MHz.
Globales System für mobilen Funkdienst; zellulares mobiles
weltweit angewendetes Telekommunikationssystem.
Handy
Mobiles, tragbares Telefon (im nicht deutschsprachigen
Ausland "mobil" genannt)
HERF Gun
Sendeeinrichtung, mit deren Hilfe stark gebündelte
energiereiche hochfrequente Strahlung ausgesandt und damit
(nicht nur) elektronische Einrichtungen gestört oder außer
Betrieb gesetzt werden können.
Hertz (Hz)
periodische Schwingungen pro Sekunde
Hirnströme von Delta- bis Gammawellen.
Bei Messungen mit dem
EEG zeigt das menschliche Hirn typische Hirnströme
unterschiedlicher Frequenz. Den dominanten Frequenzen sind
unterschiedliche Bewusstseinszustände zugeordnet
HF
High Frequencies; Frequenzen im Hochfrequenzbereich
(3…30 MHz, Wellenlänge 10…100 m, Kurzwellen)
HIRF
High Intensity Radiated Fields; Strahlungsfelder hoher
Intensität
Hochfrequenz (HF)
Zwischen 10 kHz und 300 GHz
HPA
Hauptpotentialausgleich
HPAS
Hauptpotentialausgleichsschiene (auch
Haupterdungsschiene)
HPE
High Powered Electromagnetics;
Hochleistungselektromagnetik
HPM
High Power Microwaves; Hochleistungsmikrowellen
HPPM-generator
Generator zur Erzeugung von Impulsen mit
100…1000 MW Spitzenleistung bei Impulsdauern im
Submikrosekundenbereich.
HV
High Voltage; Hochspannung
ICNIRP
International Commission on Non-Ionizing Radiation
Protection; Internationale Kommission zum Schutz vor
nichtionisierenden Strahlen. Die ICNIRP ist eine private
Nichtregierungsorganisation (NGO) mit Verbindungen zur WHO und
zur UNO, aber nicht wie oft fälschlich behauptet wird, eine
WHO- oder UNO-Organisation. Die Richtwerte der ICNIRP sind
wissenschaftlich begründete Kurzzeit-Gefährdungswerte. Werden
sie eingehalten, dann besteht bei kurzzeitiger Exposition kein
akutes Gefährdungsrisiko. Auch wurden die biologischen Effekte
im Niedrigdosisbereich, also Effekte bei minimalen Leistungen,
ohne dass sich der Körper merklich erwärmt, nicht berücksichtigt!
Negative gesundheitliche Wirkungen oder Belästigungen lassen
sich bei lange dauernder Exposition nicht ausschließen, selbst
wenn die Richtwerte der ICNIRP zu jeder Zeit eingehalten sind.
Immission
Aufnahme von Stoffen oder Strahlen
Impulsanstiegszeit
Zeitabschnitt zwischen 10 und 90% der
Impulsamplitude, sofern nicht anders definiert.
Impulsbreite
Zeitabschnitt zwischen den Punkten der
Anstiegsflanke und des abklingenden Teils eines Impulses, bei
denen der Augenblickswert jeweils 50 % der Impulsamplitude beträgt,
sofern nicht anders definiert.
Intranet
internes Netz einer Organisation oder eines
Unternehmens, in dem Internet-Technologien wie Übertragungsprotokolle,
Informationsdienste u. a. für die firmeninterne Kommunikation
genutzt werden.
ISDN
Integrated Services Digital Network;
diensteintegrierendes digitales Fernsprech- und Fernübertragungsnetz
(Digitalnetz für den Transfer von Daten, Text, Sprache und
Bildern über eine Telefonleitung. Ein digitaler
Teilnehmeranschluss besteht aus einem Steuerkanal mit 16Kbit/s
[D-Kanal] und zwei Basiskanälen mit jeweils 64 Kbit/s [B-Kanäle].Mit
einem solchen Basisanschluss können zwei Dienste gleichzeitig
bedient werden, z.B. Telefon- und Faxbetrieb. Für das
ISDN-Protokoll existieren eine Vielzahl von nationalen, nicht
zueinander kompatiblen Varianten.
Kabelschirm
leitfähige Hülle eines Kabels oder einer
Leitung zum Schutz einzelner Adern oder des gesamten
Verseilverbands gegen elektromagnetische Beeinflussungen von außen.
Kabelschirme bestehen entweder aus einem Ge- flecht aus blanken
Kupferdrähten [Schirmge- flecht, Flechtdichte 80%], aus
Kupferdrähten mit Querleitwendeln, aus Kupferbändern oder aus
leitfähigen Kunststoffschichten.
Kalibrierung
Tätigkeit zur Ermittlung des Zusammenhangs
zwischen den ausgegebenen Werten eines Messgeräts oder einer
Messeinrichtung oder den von einer Maßverkörperung oder von
einem Referenzmaterial dargestellten Werten und den zugehörigen,
durch Normale festgelegten. Werten einer Messgröße unter
vorgegebenen Bedingungen [nach: Internationales Wörterbuch der
Metrologie]. Das Ergebnis einer Kalibrierung kann in einem
Dokument festgehalten werden, das auch Kalibrierschein oder
Kalibrierbericht genannt wird.
Koaxialkabel
Kabel mit einem oder mehreren koaxialen
Leiterpaaren. Ein koaxiales Leiterpaar besteht aus einem hohlen
Außenleiter mit einem gleichachsigen Innenleiter. Innenleiter
und Außenleiter sind durch einen homogenen Werkstoff oder einer
Kombination von festen Stützkörpern und einem Gas [Luft,
Stickstoff ] voneinander isoliert. Koaxialkabel werden in
Fernmelde- und Hochfrequenzanlagen [Kabelfernsehen,
Ethernet-Anwendungen] zur Übertragung hochfrequenter Signale
benutzt. Vom Verwendungszweck abgeleitete synonyme Bezeichnungen
sind: koaxiale Trägerfrequenzkabel, koaxiale Hochfrequenzkabel
oder HF-Koaxialkabel.
Kofaktoriell
Ein Faktor unterstützt den anderen in seiner
Wirkung, die weder durch den einen noch den anderen alleine
zustande käme.
Konglomerationen
Zusammenballungen
Konformität
Übereinstimmung, Erfüllung festgelegter
Forderungen.
Körpereigene Intermediäre
Reaktionsfähige
Zwischenprodukte.
Leistungsflussdichte (S)
Elektromagnetisches Feld, in W/m2
oder nW/cm2
LES
Lichtwellenleitererdseil; Erdseil (üblich bei
Hochspannungsüberlandleitungen) mit eingebettetem
Lichtwellenleiter zur Informationsübertragung
LF
Low Frequencies; Frequenzen im Niederfrequenzbereich
(30…300 kHz, Wellenlänge: 1…10 km, Langwellen)
LFS
Löschfunkenstrecke (Überspannungsableiter für
iederspannungsverbraucheranlagen)
Metabolisch
Auf den Stoffwechsel bezogen
MF
Medium Frequencies; Frequenzen im Mittelfrequenzbereich
(300…3000 kHz, Wellenlänge: 100…1000 m, Mittelwellen)
MHz
1 Megahertz = 1 Million Hz (Schwingungen) pro Sekunde
Mikrowellen
Elektromagnetische Wellen im GHz-Bereich
Mobilfunk
Mobiler Funk, Handy (Mobiltelefone).
Molekülkonfigurationen
die spezielle räumliche Position des
Moleküls im dreidimensionalen Raum.
Nanowatt (nW)
1 Milliardstel Watt, (nW/cm2 als
Leistungsflussdichte)
NW
Nanowatt
PA
Potentialausgleich; elektrische Verbindung, welche die
(leitfähigen) Körper elektrischer Betriebsmittel und fremde
leitfähige Teile auf annähernd gleiches Potential bringt.
Bewirkt als Schutzmaßnahme, dass eine im Fehlerfall auftretende
Berührungsspannung sehr gering ist und keine elektrischen Unfälle
verursachen kann.
Pathogenität
Krankmachende Wirkung
Pegel
Logarithmierte Verhältnisgröße mit fester Bezugsgröße
im Nenner, z.B. Spannungspegel.
Physiologisch
Natürlich
PLC
Power Line Communications; Nutzung elektrischer
Energieverteilnetze als Kommunikationsmedium. Das in Frage
kommende Frequenzband reicht von rund 9 kHz bis nahe an 30 MHz.
Einen Schwerpunkt bildet die Telekommunikation, d. h.
Datendienste aller Art und auch Sprachübertragung, wobei
schnellen Internet- Zugängen besondere Bedeutung zukommt.
Potentialausgleich
elektrische Verbindung, die die (leitfähigen)
Körper elektrischer Betriebsmittel und fremde leitfähige Teile
auf annähernd gleiches Potential bringt
Potentialausgleichsschiene
siehe PAS
Prionen
Virusartige Moleküle
Pulsung
Beim Mobilfunk: periodische Zerlegung der Funksignale
(Handy 217Hz, DECT 100Hz, Basisstationen 217-1736Hz). Gilt als
Hauptursache der biologischen Wirksamkeit.
Rauschen
Die stochastisch in ihrer Höhe und Dauer verteilten
Stromimpulse (Ladungsimpulse), die aufgrund der quantifizierten
Elementarladunge und deren Beeinflussung durch elektrische
Felder und die Temperatur entstehen. Rauschen ist ein
universelles physikalisches Phänomen, das jedes elektrische
Signal überlagert und die Erkennbarkeit insbesondere sehr
kleiner Signale verschlechtert.
RegTP
Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post,
Erteilt die Genehmigung für das Betreiben einer
Mobilfunkbasisstation auf Grund von Daten aus dem Datenblatt und
errechnet nach den Grenzwerten den Sicherheitsabstand. Ist dem
lokalen Landratsamt zugeordnet. Standort-bescheinigung und
Datenblatt sind von dort zu beziehen.
Resonatoren
Strukturen, die wie eine Antenne auf
elektromagnetische Impulse mitschwingen.
SAR
Spezifische Absorptionsrate - aufgenommene Leistung pro
kg Körpergewicht. Maß für die in menschlichen Organen unter
dem Einfluss hochfrequenter Felder absorbierte Leistung in Watt
je kg Organmasse.
Schirmdämpfung
Maß der Verringerung oder Dämpfung der
elektromagnetischen Feldstärke an einem Punkt im Raum,
verursacht durch die Einfügung eines elektromagnetischen
Schirms zwischen der Feldquelle und diesem Punkt, üblicherweise
ausgedrückt in dB.
Schnurlostelefon
DECT oder CT1+ schnurlose (Funk-) Telefone für
Zuhause.
Schutzerdung
Unmittelbare Erdung nicht zum Betriebsstromkreis
gehörender leitfähiger Teile eines Betriebsmittels oder einer
Anlage zum Schutz gegen zu hohe Berührungsspannung.
SE
Shielding Effectiveness; Schirmdämpfung (SE, wird in dB,
wie folgt, angegeben: SE/dB = 20lg [FS0/FS]. FS0 und FS sind die
an einem bestimmten Messort messbaren Feldstärkewerte des von
einer Feldquelle ausgehenden Feldes [E oder H-Feld]. Dabei ist
FS0 der Feldstärkewert ohne und FS der Feldstärkewert mit
Schirm zwischen Feldquelle und Messort. SE = 40…60dB
kennzeichnen mittlere und SE = 80…100dB sehr gute Qualität
der Schirmwirkung). Im übrigen hängt SE von der elektrischen
und magnetischen Leitfähigkeit des Schirmmaterials, von der
Dicke der Schirmwand von der Frequenz und im Nahfeldbereich auch
vom Abstand des Schirms zur Feldquelle ab.
Sicherheitsabstand
Zu einer Mobilfunk-Sendeantenne
(Basisstation). Wird von der Regulierungsbehörde für Post und
Telekommunikation für die einzelnen Anlagen festgelegt und ist
in der Standortbescheinigung nachzulesen.
SSK
Strahlenschutzkommission
Standortbescheinigung
Von der Regulierungsbehörde für Post
und Telekommunikation ausgestellte Bescheinigung zur Genehmigung
von Basisstationen. Enthält u. a. den Sicherheitsabstand.
Sterisch
Auf den dreidimensionalen Raum bezogen.
Strahlung
Gerichteter Transport von Energie und/oder Materie
verbunden mit räumlicher Ausbreitung eines physikalischen
Vorgangs.
TEMPEST
Temporary Emanation and Spurious Transmission; steht
als Synonym für alle Aktivitäten und Maßnahmen im
Zusammenhang mit kompromittierenden elektromagnetischen
Aussendungen bzw. der Abhörsicherheit elektrisch übermittelter
Nachrichten und Daten sowie ihrem Schutz vor absichtlicher Zerstörung
Thermische Effekte
Durch Mikrowellen hervorgerufene Gewebeerwärmung.
Thetawellen
Frequenz zwischen 4 Hz und 7 Hz. Charakteristisch
für Erholung und Entspannung, z. B beim Einschlafen, während
der Traumphase und unmittelbar vor dem Erwachen. Stadium für
Ideen und Visionen, günstig für Lernen und Merken.
TKG
Telekommunikationsgesetz; www.regtp.de
TRT
Tonfrequenz-Rundsteuertechnik; dient in
Energieverteilnetzen im wesentlichen der Tarifsteuerung und
Lastoptimierung. Einfrequenzverfahren mit Zeitmultiplextechnik,
wobei ein tonfrequenter Träger seriell eingespeist wird. Die
Signale der TRT liegen im Frequenzbereich von 125 Hz bis 3 kHz
und müssen mit hoher Leistung von 10 KW bis zu 1 MW zur Verfügung
stehen, weil der normale Netzbetrieb für die Tonfrequenzquelle
eine beträchtliche Last darstellt. Die Nachrichtenmodulation
erfolgt durch Ein- und Ausschalten des Trägers. Ein Telegramm
besteht aus 10 bis 60 Schwingungspaketen mit Pausen und dauert
bis zu drei Minuten. In dieser Zeit kann eine Informationsmenge
bis zu 120 Bit übertragen werden.
TT-System
Terre-Terre-System; (Drehstromversorgungsnetz)
Dreileiternetz mit L1, L2, L3 oder Vierleiternetz mit L1, L2,
L3, N.Sternpunkt des Spannungserzeugers (Transformator) ist über
Betriebserder direkt geerdet. Die Körper der angeschlossenen
elektrischen Betriebsmittel sind mit Erdern verbunden, die von
der Betriebserdung unabhängig sind, d. h. zwischen diesen
Erdern und der Betriebserdung besteht keine metallische
Verbindung.
TÜV
Technischer Überwachungsverein.
Überspannungsbegrenzer
Spezielle Bauelemente,
Schutzschaltungen und Geräte, zur Begrenzung von durch
Blitzeinwirkung, elektrostatische Entladungen, Schalthandlungen
im Netz oder anderweitig verursachte transiente Überspannungen
in elektroenergetischen und informationselektronischen Systemen
auf zulässige Werte.
UHF
Ultra High Frequencies; Frequenzen im
Ultrahochfrequenzbereich (300…3000 MHz, Wellenlänge: 0,1…1
m, Dezimeterwellen).
ULF
Ultra Low Frequencies; ultratiefe Frequenzen (300 Hz…3
kHz).
Umrechnung zwischen W/m² und mW/m²:
1 W/m² = 1.000 mW/m²
Umrechnung zwischen mW/m² und µW/m²:
1 mW/m² = 1.000 µW/m²
Umrechnung zwischen µW/m² und nW/m²:
1 µW/m² = 1.000 nW/m²
Umrechnung zwischen nW/m² und pW/m²:
1 nW/m² = 1.000 pW/m²
Umrechnung zwischen mW/m² und µW/cm²:
1 mW/m² = 0,1 µW/cm²
Umrechnung zwischen µW/cm² und mW/m²:
1 µW/cm² = 10 mW/m²
UMTS
(Universal Mobile Telecommunications System) neue
Mobilfunk-Technologie, arbeitet in Frequenzbereichen um 2 GHz.
VHF
Very High Frequencies Frequenzen im Höchstfrequenzbereich
(30…300 MHz, Wellenlänge: 1…10 m, Ultrakurzwellen).
VLF
Very Low Frequencies; sehr tiefe Frequenzen (3…30 kHz,
Wellenlänge: 10…100 km, Längstwellen).
WAP
Wireless Application Protocols; globaler Standard für
den drahtlosen Datenzugriff und die Informationsübertragung von
Internet- und Intranet- Anwendungen, z.B. über Handy.
WHO
World Health Organization; Weltgesundheitsorganisation;
www.who.int
W-LAN
Wireless Local Area Network (LAN auf Funkbasis).
WLL
Wireless Local Loop; Direktanbindung der Telefonkunden über
Funk anstelle über drahtgebundene Ortsanschlussleitungen.
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