Harn-Reaktions-Status
- biochemisch per Überschichtung
Im Harn befinden sich ein ganze Reihe
von chemischen und biologischen Bestandteilen. Diese sind abhängig vom
physiologischen Geschehen des Organismus und seinen biochemischen Reaktionen.
Bei der Überschichtungsreaktion wird vorsichtig eine spezielle Reagenz über den
Harn geschichtet. An der Grenzschicht der beiden Phasen findet dann je nach
Bestandteilen eine spezifische Reaktion mit Farmumschlag durch aktive
Komplexbildung statt, wodurch man auf bestimmte hoch reaktive Substanzen
schleißen kann. Die Überschichtungsreaktion ist sehr anspruchsvoll – zeigt aber
auch das Vorhandensein der reaktionsfähigen Fraktionen der Harnbestandteile und
damit gehört es indirekt zu den chemisch-physikalischen Tests. Daher sind
elektromagnetische Störungen im Rahmen der Möglichkeiten und können ggf. einen
schnellen Hinweis auf Störungen der energetischen Zustände aufzeigen. Harn-pH und
Harn-Dichte und Harn-Leitwert nach Vincent
Diese drei Werte sind
physikalisch-chemische Reaktionen des Harns und stehen nach Vincent in einem
direkten physiologischen Zusammenhang. Dieser Zusammenhang ist durch Kennlinien
in seiner physiologischen Breite bekannt und daher sind Abweichungen einzelner
bzw. auch Veränderungen im Gesamtzusammenspiel in mehreren Dimension ablesbar
und direkt auf die einwirkenden Vorgänge hin interpretierbar. Der Test ist sehr
sensibel und bedarf eines hochexakten Laborarbeitens. Durch die Veränderungen
im sog. ‚Spucke-Test’ ist bekannt, dass elektromagnetische Einflüsse die
Körperreaktion basierend auf den Wasserphasen beeinträchtigen können. Daher
sind besonders die Körperflüssigkeiten zur Darstellung solcher Veränderungen
geeignet. Mit diesem Trias-Test ist somit eine Untersuchungsmöglichkeit der
biologisch-physikalisch-chemischen Reaktionen im Harn vorhanden und nutzbar. Harn-Sedimentierungs-Mikroskopie
Durch vielfältige Vorgänge im
Organismus kommt es zur Ausscheidung von festen Bestandteilen im Harn. Dies
sind Hautbestandteile, Bakterien, Toxine aber auch Salze. Letztere können je
nach Beschaffenheit mehr oder weniger große und komplexe Kristallformen
annehmen. Die Kristalle werden in der dekantierten frischen Sedimentierung im
Mikroskop analysiert. Aufgrund dieser Verklumpung sind Rückschlüsse, analog zur
Dunkelfeldmikroskopie des Blutes (sog. ‚Geldrollenbildung’) auf die
Beschaffenheit der Harnlöslichkeit und der Komplexbildungsfähigkeit zu ersehen.
Elektromagnetische Einflüsse können auch hier das empfindliche
physikalisch-chemische Gleichgewicht stören. Harn-Trocknungs-Kristallisation
– Digital-Mikroskopie
Beim Lufttrocknen von frischem Harn
kommt es zur Kristallbildung wie schon weiter oben prinzipiell erklärt. Diese
Trocknungskristalle werden direkt beeinflusst von der Zusammensetzung des Harns
einerseits und aber auch von z.B. physikalischen Einflüssen andererseits.
Gerade dieser Einfluss ist für die Clusterung und Komplex-/Kristall-Bildung
ausschlaggebend. Daher eignet sich dieser Kristallisationsprozess hervorragend
zur Darstellung elektromagnetischer Einflüsse auf diese Körperflüssigkeit. Die
Trocknungskristalle werden dann unter dem Digital-Mikroskop betrachtet und
digital dokumentiert um dann vergleichend ausgewertet zu werden. Dies ist
interessant um Störungen und Entstörungen mit deren Auswirkungen auf den
Organismus bildgebend darstellen zu können. Speichel-Trocknungs-Kristallisation
–‚Spucktest’ - nach Kröplin Der sog. ‚Spucke-Test’ ist analog zum
Harn-Trocknungs-Test zu sehen. Nur wird hier Speichel benutzt. Gerade im
Zusammenhang mit einem Handy im Kopfbereich wird der Speichel und seine
Produktion direkt beeinflusst, während Harn dies erst über nachgeschaltete
Stoffwechselgeschehen aufzeigt. Dazwischen ist die ThermoScan-Methode
angesiedelt. Der Spucke-Test kann daher ein schnelles Erkennen von
elektromagnetischen Einflüssen auf den Organismus aufzeigen. Der an der Luft
getrocknete Speichel wird dann mit dem Objektträger ebenfalls unter dem
Digital-Mikroskop betrachtet und digital gespeichert, um in der Folge
vergleichende Auswertungen machen zu können. Blutsenkungsgeschwindigkeit
(BSG) nach Westergreen
Die Blutsenkungsgeschwindigkeit ist ein
fein reagierender Test der Phasenkonsistenz des frischen Blutes. Im Blut sind
feste Bestandteile im Serum in Lösung, gleichfalls sind im Normalfall die
Blutkörper homogen suspensiert. Wenn dieses Blut nun durch Citrate ungerinnbar
gemacht wurde, so kommt es im Laufe der Zeit zu einer Entmischung dieser
Suspension – d.h. die Blutkörperchen fallen aus und es kommt zur Trennung
zwischen Blutkörpermasse und Serum. Die Blutkörperchen sinken langsam in einem
bestimmten Zählrohr nach unten. Die Geschwindigkeit dieser Trennung und Senkung
pro Zeiteinheit ergibt dann die BSG als Wert. Da unter fiebrigen Reaktionen die
BSG erhöht ist, und dies auch bei elektromagnetischen Einflüssen sichtbar
wurde, kann man die Beeinflussung des chemisch-physikalischen Gleichgewichts –
hier besonders der Lösungs- und Suspensions-Fähigkeit des Serums – sehr fein
beobachten. Dies ist besonders interessant im Zusammenhang mit der
ThermoScan-Untersuchung, da hier dann eindeutig thermischen von nicht-thermischen
(fiebrigen) Reaktionen darstellbar und zu unterscheiden sind. Herzratenvariabilität (HRV) Modell Die HRV ist eine besondere Methode des
EKGs. Hier wird nicht nur der regelmäßige Herzschlag erfasst, sondern in hoher
Auflösung im msec-Bereich auch der Abstand der Herzschläge zu einander
(beat-to-beat) erfasst und berechnet. Es ergibt sich hieraus eine Streuung der
einzelnen Varianzen im Herzrhythmus. Da das Herz direkt mit dem vegetativen
Nervensystem gekoppelt ist, sind hier Interaktionen zwischen beiden Systemen
gegeben. Das autonome, also willkürlich nicht beeinflussbare vegetative
Nervensystem steuert alle inneren Organe und Vitalfunktionen des Organismus. Es
ist von vielen Faktoren beeinflussbar – auch von toxischem und elektromagnetischen,
wie auch neuralen Stress. Daher eignet sich die HRV besonders als
Global-Indikator des ‚Wohlfühlens’ des Organismus, da es die Ökonomie des
Stoffwechselgeschehens direkt abbildet. Eine hohe Streuung der Varianz spricht
für eine gute Regelungsfähigkeit und damit für hoch ökonomischen
Steuerungsvorgänge, während eine geringe Streuung der Varianz eindeutig
Stress-Faktoren belegt. Im Zusammenhang z.B. mit der ThermoScan lassen sich so
nicht-thermische Einflüsse fein darstellen und dokumentieren. Bei dieser
HRV-Variante, die das KI nutzt, wird eine besondere EDV-Auswertung der
Zahlenwerte angewandt, die auch vom AKH-Wien so genutzt werden:
SD1->HF->SD2 werden in dieser Abfolge mit einander korreliert und dann
statistisch dargestellt. Elektromyogramm (EMG) Die Muskulatur wird an sich willkürlich
gesteuert – jedoch die Stoffwechseleigenschaften autonom. D.h. entsprechend der
willkürlichen Anforderung steuern vegetative Prozess autonom die Ver- und
Entsorgung des Muskelgewebes. Die Kontraktionsfähigkeit und der Grundtonus des
Muskels in ein Zeichen seiner Leistungsfähigkeit. Das EMG ist ein elektrisches
Verfahren, was das ‚Nerven-Feuer’ der neuro-motorischen Platten im Zusammenhang
mit dem Zellmembranpotential darstellbar macht Hier werden die spezifischen gewebeeigenen
Potenziale in mV abgetastet und dargestellt. Durch Stress kann es sehr schnell
zu Tonusveränderungen (stressbedingte oder reflektorische Verspannungen)
kommen, die sich dann in direkten Zahlen abbilden. Das EMG ist also in der Lage
muskuläre Verspannungen und Tonusänderungen erfassbar zu machen. Hier ist der
Zusammenhang mit dem Kinesiologie-Reflex interessant, da dieser auch
Veränderungen gerade unter neuralen und elektromagnetischen Stress-Situationen
aufzeigt. Hier sei nur noch das Phänomen der motorischen Unruhe unter
Elektrosmog genannt. Drehmoment
unterstützter Kinesiologie-Muskel-Reflex nach Knop
Schon im ersten Auswertungsgang der
GFG-Feldstudie (Teil 1) zeigte sich die hervorragende Nutzbarkeit des
kinesiologischen Muskeltests nach McKenzie in der Beurteilung elektromagnetisch
störender und entstörender Einflüsse. Hier wird der Delta-Muskel, der zur
Stabilisierung des ausgestreckten Arms notwendig ist, manuell auf seinen Tonus
überprüft – d.h. wie lange und wie stark kann der Arm unter Einfluss vom
Probanden senkrecht hochgehalten werden. Dies sagt etwas direkt über den Tonus
aber auch über die neurale Stabilisation- d.h. die Regelungsfähigkeit des
neuro-muskulären Zusammenspiels - aus. Da dieser Test aber bisher nur über
manuelle Druckunterschiede beurteilt wurde, war er nicht quantifizierbar. Die
neue Form, die das KI entwickelte, macht nun den Effekt in Zahlen darstellbar
indem der Muskel-Test mit einem Drehmoment-System und einem flexiblen
Zugwiderstands-Potentiometer gekoppelt wurde. Die nun mögliche
Zahlendokumentation in mA ermöglicht eine schnelle Vergleichbarkeit von
Einflüssen und deren positiver Lösung. GUA-Grundumsatz-Abweichung
(Ruhestoffwechsel) nach Read Ähnlich wie bei der BSG zeigen auch
Blutdruck und Puls Zusammenhänge auf, die in diesem Fall auf die
Stoffwechselvorgänge schließen lassen. Aus der Blutdruckamplitude in
Korrelation mit dem Puls kann das Stoffwechselgeschehen näherungsweise
beschrieben werden. Das Zusammenspiel der beiden Faktoren sagen über die
Pulshöhe und die Dynamik des Blutdrucks sehr viel über die
Transporteigenschaften und die Transportgeschwindigkeiten im Blutstrom aus.
Diese beiden Faktoren zeigen wie intensiv die Infrastruktur bedient werden
muss. Da bei Fieber bekannter Weise der Stoffwechsel ‚hochgefahren’ werden
muss, ist eine Erhöhung oder Erniedrigung (=Abweichung) des
Stoffwechselgrundumsatzes diagnostisch interessant. Im Bereich
nicht-thermischer Reaktion ist eine GUA dann von Interesse, wenn weder
thermische Effekte von Außen, noch echte Fieber-Vorgänge bzw. infektiöse
Zustände parallel darstellbar sind. Dann sind diese Abweichungen als
Stoffwechsel-Stress zu beurteilen – der Stoffwechsel ‚schießt über’.... Segment-Thermoregulation
Die Haut als reflektorischen System
reagiert auf jegliche Reize in vielfältiger Form. Der Tugor genauso wie
Unterhautdurchblutung wie auch der Muskeltonus werden autonom geregelt.
Einflüsse auf die Haut werden über Nervenendigungen endogen verarbeitet und
dann wieder nach außen über die Segmente projiziert. Hier greifen Reflexsystem
verschiedenster Art. Bei der Thermoregulation wird nun über punktuelle
Oberflächentemperaturabtastung die segmentale Regulationsfähigkeit der Haut auf
einen Einfluss, einen exogenen Reiz hin getestet. D.h. die Regelungs- und
Anpassungsfähigkeit über die neurale Steuerung wird dargestellt. Hier wird dann
ersichtlich, inwieweit der Organismus in der Lage ist solche Einwirkungen zu
kompensieren. Kompensationsdefizite in bestimmten Segmenten lassen dann darüber
hinaus auch noch Rückschlüsse auf die hauptsächlich gestressten Organsysteme
zu. Dies ist interessant im Zusammenhang mit HRV und GUA. Die Aussage
resultiert aus zwei Grundreaktionen – nämlich der Stoffwechselfähigkeit
einerseits und der neuralen Regelungsfähigkeit andererseits. Damit ist ein
feines Testinstrument für z.B. auch elektromagnetische Auswirkungen vorahnden. IR-Oberflächenthermographie
Die Infrarot-Oberflächenthermographie
tastet kontaktlos und punktuell die Temperatur der Hautoberfläche ab. Die
Temperatur ist hier sehr hochauflösend darstellbar – anders als bei der
Thermoregulation (wo dies so hochauflösend nicht nötig ist, da der
Regelungsunterschied erfasst wird) – sodass thermische wie nicht-thermische
Temperaturveränderungen gezielt in lokalen Bereichen im Vergleich zu anderen
Bereichen darstellbar sind. Dies ist die punktuelle und einfache Variante zur
aufwändigeren ThermoScan-Methode, die mit einer IR-Cam gemacht werden muss. Die
Werte der IR-Thermographie sind Einzelwerte, die den Regionen einzeln
zugeordnet werden müssen. Die Dokumentation kann so z.T. der aufwändig werden
und setzt ein sehr exaktes, lokales Arbeite voraus. Diese Methode ist aber für
schnelle Punktmessungen hochinteressant. Besonders auch als Kontrollmessung der
sog. Kerntemperatur bei der Verwendung von IR-ThermoScans, damit die
Temperaturveränderungen im Scan durch die synchrone Kontrolle der
Kerntemperatur sicherer beurteilbar sind – damit Farbveränderung auch wirklich
Farbveränderung ist. IR-Thermo–Scan
FLIR
Der Vorteil der ThermoScan-Methode liegt
darin, dass hier mit hochauflösenden IR-Kameras z.B. auch Ganzkörperbilder in
Echtzeit aufgezeichnet werden können. Die ThermoScan-Cams nehmen dazu ein
Infrarot-Abstrahlungsspektrum auf und wandeln dies via EDV in sichtbare
Farbabstufungen um. Somit können lokale Temperaturen und Temperaturverläufe
optisch und erkennbar dargestellt werden. Und auch jede Veränderung sich sofort
auf der gesamten Bildfläche in Echtzeit durch die Farbtemperaturanpassung
darstellen lässt. Die aufgenommenen
Thermo-Bilder können in den PC übertragen werden und stehen dort für aufwändige
Auswertungen und Vergleich zur Verfügung. Die ThermoScan sind besonders
interessant um flächige Temperatur-Ausbreitungen und –Verläufe sichtbar zu
machen. Die hier auftretenden thermischen Darstellungen können aber auch
nicht-thermischer Natur sein –d.h. durch Stoffwechselreaktionen erzeugt sein.
Im Vergleich mit z.B. GUA und HRV sind so die Unterschiede zwischen thermischer
und nicht-thermischer Erwärmung zu eruieren. Dies ist besonders im Bereich der
Elektrosmog-Einwirkungen und solchen Entstörungen bzgl. der Auswirkungen auf
den Organismus von bedeutsamer Aussagekraft. Sauerstoffsättigung
im Blut
Die Sauerstoffsättigung bezieht sich
auf die Menge der oxygenierten Hämoglobinteile, d.h. also wie viel Sauerstoff
im Blut aktiv gebunden ist. Die
Sauerstoffsättigung zeigt sich in feinsten Farbnuancen in den Kapillargefäßen
und lässt daher fast in Echtzeit Veränderungen in der Sättigung dokumentieren.
Aufgrund der Erkenntnis aus der Dunkelfeldmikroskopie, dass elektromagnetische
Einflüsse auch Auswirkungen auf die Konsistenz der Blutkörperchen, die durch
ihren Eisenkern ferromagnetisch reagieren, haben – z.B. durch Koagulationen,
Geldrollenbildungen etc. ist die Elektrosmog bedingte Veränderung auch in der
Sauerstoffaufnahmefähigkeit der Blutkörperchen durch die Messung der
Sauerstoffsättigung laufend darstellbar. Eine Verklumpung vermindert die
Kontakt-Oberfläche der Blutkörperchen und damit kommt es zu einer verminderten
Oxygenierung. Das führt zu einer verminderten Sättigung mit Sauerstoff im Blut.
Es wird hier also ein energetisch erzeugtes sich strukturell auswirkendes
Problem am Hämoglobin ersichtlich. Sauerstoffpartialdruck
im Blut
Mit dieser Methode wird mit
Spezialdiffusions-Goldelektroden der partielle Druck des gelösten Sauerstoffs
im Blut gemessen. Der Sauerstoffdruck ist einerseits abhängig vom
Sauerstoffangebot in der Luft und andererseits von der Aufnahmefähigkeit des
Blutes und letztlich von der Diffusionsfähigkeit im Alveolen-Bereich der
Lungen. Diese drei Faktoren sind teils stoffwechselempfindlich aber auch
teilweise rein physikalisch abhängig. Im Zusammenhang mit der
Sauerstoffsättigung im Blut und der Raum-Umgebungs-Luftsauerstoff-Sättigung
lassen sich Rückschlüsse auf die Zellmembranspannung affinen Reaktion der
Schleimhäute herleiten. Auch wirken elektromagnetische Störungen sich Potential
verschiebend und damit Partialdruck verändernd aus. Wobei diese Untersuchung
eher für Langzeitbeobachtungen Verwendung finden kann, denn die Reaktionen sind
eher indirekter Natur und unterliegen somit anderen Zeitläufen. PeekFlow-Atem-Ausstoß-Test
Der Atem-Ausstoß-Test ist eine schnell
reagierender Test auf physiologische Veränderungen im Lungen-Bronchial-Bereich.
Das Zusammenspiel von muskulärer Lungen-Kraft und physiologischer
Schleimhaut-Konsistenz bedingen die Möglichkeiten einen Atem-Spitzen-Ausstoß
erzeugen zu können. Die ausgestoßene Luftmenge pro Sekunde wird als Spitzenwert
dokumentiert. Dieser Test eignet sich auch, mit anderen grundmedizinischen
Untersuchungen, um die Konstitution eines Probanden zu beurteilen. Durch die
Zusammenhänge des neuronalen Netzes aus vegetativem, peripherem und zentralem
Nervensystem ergibt sich hier auch eine schnelle Reaktionsfähigkeit beim
Einwirken von z.B. starken elektromagnetischen Störungen, die einem ‚den Atem
rauben’. Dunkelfeld-Mikroskopie
nach Aschoff
Die Dunkelfeld-Mikroskopie ist eine
besondere Betrachtungsform von Objekten unter einem Hochleistungs-Mikroskop.
Sie wurde für spezielle Diagnostikaussagen von Dr. Aschoff kreiert. Hierbei
wird das Objekt nicht von unten sondern nur von schräg-seitlich-oben mit Licht
bestrahlt, sodass sich die Objekte gegen ein dunkles Hintergrundfeld abzeichnen
und sich somit räumlich darstellen. Diese Untersuchungsmethodik eignet sich so
z.B. hervorragend um die Konsistenz der Häute vom Blutkörperchen und aber auch
von der Koagulationsbestrebungen darzustellen. So wird mit dieser Methode auch
gerne der ‚Geldrollen’-Effekt der Blutkörperchen dokumentiert. Gerade elektromagnetische
Einflüsse können zu Verklumpungen und Verkettungen der ferromagnetisch
reagierenden Blutkörperchen kommen. Störende oder auch entstörende Maßnahmen
lassen sich so in der morphologischen Strukturierung des Blutes im Dunkelfeld
aufzeigen. Immunreaktion
im Blut nach Spengler
Im Blut sind eine Reihe von Antikörpern
aktiv. Je nach vorangegangener Infektion können dies ein ganzes Spektrum sein.
Auf jeden Fall aber haben wir es mit Grippe-Antikörpern und mit solchen gegen
Staphylokoggen zu tun. Außerdem gibt es noch die unspezifische, Monozyten
gestützte Antikörperreaktion. Im Rahmen dieses Immuntestes werden in großen
Crossover-Essays die Immunreaktion auf spezifische Reagenzien hin getestet.
Abgesehen vom Erkennen wirklicher noch chronisch vorhandener Infektionen ist
besonders die Reaktionsgeschwindigkeit der Koagulation von Grippe-Antikörper
mit der Reagenz bei an sich normaler BSG, und somit die gesamte Konsistenz des
Blutes im Mikroskop von Interesse. Durch die Beurteilung im Digital-Mikroskop
lassen sich so sehr gute Vergleiche im Bereich von Störungen und Entstörungen
ggf. darstellen. Koagulationsveränderungen bei normaler BSG sind bemerkenswert
für die Reaktionsverfolgung. Vergleichs–Diskrimminations-EEG
nach Knop
Basierend auf den Erkenntnissen von
Haffelder wissen wir, dass jede Stresserscheinung sich im Gehirn besonders in
den Alpha- und Delta-Wellen niederschlägt. Die unterschiedlichen Reaktionen
dieser Wellenbereich zeigt sich auch besonders in den unterschiedlichen
Reaktionsaktivitäten der beiden Hirnhemisphären deutlich an. Daher kann über
das Differenzverhalten der beiden elektrischen Aktivitätsmuster viel über
Stress-Einwirkung bei Störungen und auch bei Entstörungen ausgesagt werden.
Dazu ist es möglich, die Summenspannungen der beiden Hirnhälften getrennt
abzugreifen und miteinander zu korrelieren – d.h. rechnerisch zu überlagern und
dann die Abweichungen herauszurechnen und darzustellen. Diese Abweichungen
können auch langzeitlich auf einen Schreiber gegeben werden, sodass die Abweichungen
über den Verlauf genau zu verfolgen sind. Hier werden sofort die jeweiligen
Überaktivitäten einer Hirnhälfte sichtbar. Und zwar nach Seitenhälfte und dann
noch nach Abweichungsmenge. Dies ist von besonderem Interesse, dass das Gehirn
als zentrales Steuerung- und Koordinationsorgan (ZNS) sehr fein auf alle
Einflüsse reagiert. Diese Methode ist sogar echtzeitfähig. Psychonervale
Vergleichs-Hautleitwert – abgewandelt nach Knop
So wie das Gehirn sofort auf Einflüsse
jeglicher Art reagiert, regiert in der Folge die HRV und gleichfalls auch der
psychonervale Hautleitwert. Auch hier werden in einer neuen Art beide Reflexe
an der Peripherie jeweils links und rechts abgenommen und dann über eine
Diskrimminationsschaltung analog miteinander verglichen. Abweichungen vom
Mittelwert sind hier von Aussagekraft. Diese Abweichungen können auch auf einen
Schreiber gelegt werden und somit über einen längeren Zeitraum die Reaktionen
aufzeichnen. Da das System am eigenen Körper zu eichen ist, sind alle
Abweichungen in Art und Höhe von Interesse. Dieses Verfahren wird ähnlich auch
von aufwändigen ‚Lügendetektoren’ verwendet. Für Elektrosensibilität verwendet
auch Prof. von Klitzing ein ähnliches Verfahren. Aussagen über
elektromagnetische Belastungen und Entlastungen können sich hier abbilden. Dies
ist besonders in der Aussage relevant, wenn parallel die HRV, das EEG und die
Körperableitung vorgenommen werden. Gefäß-Ultraschalldoppler
Der Ultraschalldoppler für die
Beurteilung der Durchflussgeschwindigkeit in den Blutgefäßen ist schon ein
Standard in den meisten Praxen. Mit dem Doppler kann man die Flussart in
Geschwindigkeit und Strudelung hör- und aufzeichenbar machen. Der
Blutstrom-Qualität ist abhängig vom Gefäßtonus und auch vom Herzzeitvolumen.
Schon die Chinesen nutzten diese Beurteilung als Pulsdiagnose für die
Beurteilung der Integrität der Lebenskräfte ihrer Patienten. Die Aufzeichnung
auf einem Schreiber kann tiefe Rückschlüsse auf das nervale Zusammenspiel von
vegetativen und peripheren Nervensystem geben. Damit auch Reaktionen auf z.B.
elektromagnetische Störungen und Entstörungen ermöglichen, denn Gefäßtonus und
Herzrhythmus reagieren sehr fein auf solche Einflüsse. Hochfrequenzbeugung
im Zytoplasma - abgewandelt nach Knop
Ein hochspannendes Verfahren ist die
Hochfrequenzbeugung. Dieses Verfahren
schleust ein fest definiertes amplitudenmoduliertes HF-Signal in den Körper.
Mit spezifischen kontaktlosen Abtastsonden wird nun das austretende Signal mit
dem Eingangssignal verglichen. Je weiter die beiden Signalformen von einander
sich unterscheiden, so mehr liegen Störungen in der Signalausbreitung vor. Das
HF-Signal muss einerseits das Zell-Kolloid durchlaufen und wird andererseits
mit dem Zellmembranpotential konfrontiert. Jede Änderung der Viskosität des
Kolloids und auch jede Änderung an der Membranspannung führt zu Veränderungen
der austretenden Signalintegrität. Dieses Verfahren wird auch in de
Werkstoffprüfung verwendet. Da Zellengewebe bei normaler Funktion normoton sind
müsste die Ausbreitung homogen sein – ist sie es nicht, so liegen, lange bevor
man dies normalerweise außen ersehen könnte,
Störungen in der biophysikalischen und elektrochemischen Konsistenz der
Zellplasmas mit Kolloid und Membran vor. Hier können im Summenfeld ggf. sehr
fein elektromagnetische Einflüsse besonders thermischer und nicht-thermischer
Art darstellbar sein. Hierzu wird ein besonders standardisiertes Abtastsystem
flächig über dem Gesamtkörper angewandt, was vom KI entwickelt wurde. Körperpotential-Ankoppelungs-Ableitung
Da der Körper zu rund 70 % aus
Meerwasser besteht (0,9 %-ig), reagiert er wie eine große Antenne.
Umgebungselektrizität und elektromagnetische Felder koppeln an den Organismus
direkt an. Mit speziellen hochempfindlichen Voltmetern kann man diese Spannung
gegen Erde abgeleitet messen. Diese Messung ist sehr wichtig zur Beurteilung
einerseits der Konsistenz des Organismus in seinen flüssigen Phasen und deren
Kompensationsfähigkeit und andererseits als Kontrollinstrument für die Stärke
der körperintern aufgebauten Potentiale – damit man bei spezifischen Messungen,
analog zur Kerntemperatur-Kontrolle – auch die Reaktionen miteinander
vergleichbar machen kann. Die Höhe der messbaren Körperpotentiale ist aber auch
ein Ergebnis der Spannungsverarbeitung und Kompensation an den Zellmembranen. Hier werden auch Standardisierungen mit
ausreichenden Probandenzahlen durchgeführt werden müssen, um klare
Reaktionskennlinien unter verschiedensten Einflüssen zu erhalten. Weitere
Rückschlüsse auf elektromagnetische Einwirkungen und die Auswirkungen auf das
messbare Potential sind denkbar, müssen aber erst getestet werden. Biologisch-vegetative Regulation
(Ryodoku-AmpliGnost nach Knop) Durch Dr. Voll wurde 1954 eine Methode
der Messung von Akupunkturpunkten entwickelt: Die Elektroakupunktur (EAV).
Darauf basieren heute viele ‚neue’ Methoden, wie IMEDIS, PROGNOS, HOLOGRAPHIE,
BFD, VEGATEST etc. Alle haben aber die Unsicherheit der Messwertabnahme nicht
gelöst, daher werden sie seitens der klinischen Medizin zurecht abgelehnt. Auch
wenn das KI selbst über das Ur-Verfahren nach Voll verfügt, wird es nicht
benutzt. Parallel zu Voll wurde in Japan vom Neurologen Prof. Nakatani eine
neural-orientiertes Verfahren entwickelt; Das Ryodoraku. Dieses Verfahren
arbeitete auf einer Vergleichsbeurteilung und war somit viel genauer als die
EAV. Es lagen aber keine Standard-Werte vor. 1983 begann das KI mit der
gezielten Erfassung von Standard-Werten zum Ryodoraku und konnte gesichert
Vergleichs- und Abweichungs-Kurven 1989 publizieren. Daraus wurde dann durch
das KI das Ryodoku-AmpliGnost weiterentwickelt. Da die methodischen
Auswertungen sehr komplex sind, wurde das System noch nicht in den Markt
eingeführt. Jedoch hat sich das I-Tronic-Team der Abberationskurven des KI
bedient und vor Jahren ein System auf den Markt gebracht. Aber aufgrund der
Schutzrechtslage konnten sie weder die durch das KI inaugurierten Messpunkte
verwenden noch die dafür notwendige spezielle Flüssigkeitselektrode. Das
AmpliGnost misst die Quellpunkte der Meridiane, nach Eichung des systems am
Körper selbst. Zur Messwertabnahme wird die spezielle Flüssigkeitselektrode
verwendet, die den Übergangskontakt nicht auf der Haut sondern erstmals
konstant innerhalb der Elektrode herstellt. Dadurch sind alle Probleme der
Messwertaufnahme, die es regelmäßig bei der EAV und deren Folgeverfahren gibt,
ausgeschaltet. Die Wertabnahme ist reproduzierbar. Dazu kommt, dass diese Werte
jetzt nach der gefundenen Abberations-Kurve individuell bereinigt werden und
somit auch eine echte Vergleichsmöglichkeit von Messung zu Messung ermöglicht.
Der gefundene Mittelwert der gefundenen Abberationsbereinigung wird nun zur
Basis der Patienten-Abweichungen im individuellen Energieverteilungsmuster
genutz. Damit ist das System in der Lage die Energieverteilung als echte
Bioenergiebeurteilung auch graphisch darzustellen. Diese Aussagemöglichkeit ist
so auch die Basis des I-Tronic geworden. Visual-Analog-Skalierung
(VAS-Test) – ‚Amsterdamer Skala’ – abgewandelt nach Knop
Aus der Schmerztherapie ist die
VAS-Testung bekannt und wird auch erfolgreich zur Verlaufsbeurteilung von
Schmerzattacken und deren Verlaufscharakteristik verwendet. Der Test, der auch
als Amsterdamer Skala bezeichnet wird, nutzt die Visualisierung des Schmerzes
mittels einer psychologisch adäquaten Farbe. Je mehr Schmerz, desto mehr Farbe
erscheint in einem Fenster in dem VAS-Schieber. Das Besondere ist daran, dass
auf der Rückseite in einem analogen Fenster nicht eine Farbe erscheint, sondern
eine 10er-Skalierung, die wiederum in 10er Schritte unterteilt ist. Damit wird
das visualisierte Phänomen analog skaliert ablesbar; es entsteht ein Wert mit
einer Kommastelle. Das KI hat nun das ganze als ‚Wohlbefindens-Skala’ um
entwickelt und auch eine adäquate neue Visual-Farbe eingeführt. Damit lassen
sich jetzt mit ebenfalls einer Genauigkeit um 5 % subjektive Empfindungen im
‚Wohlfühl’-Bereich analog in Zahlen darstellen. Diese Testung wird bei
Belastungsstudien standardmäßig einzusetzen sein. Keimwachstum
Bakterien, die zum Beispiel regelmäßig
auch in der Luft vorkommen, kann man sehr fein im Wachstum beobachten, wenn man
sie auf Nährböden, z.B. Agar-Agar, einfängt und dann über einen bestimmten
Zeitraum züchtet. Interessant wird das ganze aber besonders, wenn man synchron
Nährböden besiedeln lässt und diese dann unter unterschiedlichen Einflüssen
züchtet – z.B. durch Verwendung verschieden aufbereiteter Lösungen oder
Wasserphasen, durch Beeinflussung mit elektromagnetische Störungen bzw. auch
durch Beeinflussung mit entstörenden Maßnahmen. Die Keime als biologische
Mikroorganismen haben einen schnellen Stoffwechsel und einen schnellen
Generationswechsel, sodass Einwirkungen sich schnell auf das Wachstum der
Population auswirken und somit auch erfasst werden können. Im Zusammenhang mit
der Digital-Mikroskopie können solche Wachstumsprozesse auch bequem
dokumentiert und bildlich ausgewertet werden. Hier kommt es auf die Vermehrung
an. Elektrochemisches Messlabor Die
EQC ist ein elektrochemisches Messlabor, das seine Tätigkeit verstärkt auf die
Messung von Lebensmitteln, Böden und Komposten verlagert hat. Zur
Qualitätsdifferenzierung zwischen verschiedenen Produkten wird dabei speziell
dem Redoxpotential eine erhöhte Aussagekraft beigemessen, welches direkt mit
der Freien Energie eines biologischen Systems korreliert ist. Abgeleitet aus
den beiden Hauptsätzen der Thermodynamik kann gezeigt werden, dass ein
niedrigeres Redoxpotential mit einem höheren Ordnungsgrad in einem System
korreliert.
Pflanzenwachstum
Letztlich ist ein weiteres gutes
Instrument zur Beurteilung von elektromagnetischen Ein- und Auswirkungen das
Keimungsverhalten von Roggen-Keimen in normalen Böden. Hierzu werden in
mehreren Schalen mit gleichen Böden jeweils die gleiche Anzahl von
Roggen-Keimen angesetzt. Das Wachstum wird mit zeitgesteuerten Wachstumslampen
standardisiert. Nun können in den verschiedenen Populationen unterschiedliche
Einflüsse, immer gegen eine Kontroll-Population beurteilt, zugeführt werden.
Dies können elektrische Felder sein, aber auch elektromagnetische Bestrahlung
wie auch besonders aufbereitetes Wasser, was zum täglichen Gießen notwendig
ist, kann Verwendung finden. Nach einem bestimmten Zeitraum werden dann alle
Roggen-Pflanzlinge geerntet und in einem mehrstufigen Zählfeld nach der
Wachstumsgröße sortiert verteilt. Damit ergibt sich ein standardisierbares
Zählungssystem, was die einzelnen Populationen in ihrem Wachstumsverhalten
einfach beziffern lässt. Hier kommt es auf die Wachstumsfähigkeit an. Die Roggen-Pflanzlinge können dann aber
zusätzlich auch mit der refraktometrischen Methode auf z.B. gelöste
Zuckeranteile hin untersucht und beurteilt werden. Das gibt zusätzliche
Erkenntnisse über die Zell-Qualität der Roggen-Pflanzlinge. Der GFG stehen somit direkt aufgeführten breitgefächerten, hoch
differenzierte Mess- und Analyse-Methoden zur Verfügung, die in dieser Breite,
auch mit der entsprechend vorhandenen Fachkompetenz an Personal, nur in
Ausnahmefällen zusammen in einem Labor nutzbar sind. In der Studienarbeit der
GFG werden z.T. bis zu 7 Methoden in einer Testreihe synchron angewendet, um
möglichst Ergebnisse mit multiplen Parameter-Änderungen erfassen zu können. Nur
dadurch lassen sich weitergehende Beurteilungen erstellen. Dieser Labor-Test-Umfang ist daher auch geeignet, gemäß der
Hyland-Vorgabe multiple Test-Modelle aufzubauen, die gerade die
nicht-thermischen, also nicht Leistungsflussdichte bezogenen Effekte im
Zusammenhang mit Mobilfunk und Elektrosmog aufzudecken. Hier entsprechende
Mess-Modelle mit normalen Labor-Methoden zu finden wird die anspruchsvolle
Hauptarbeit der GFG in den nächsten Jahren sein. Es muss so aber auch Methode
für Methode und auch die einzelnen Kombinationsmöglichkeiten Schritt-für-Schritt getestet und beurteilt
werden. Diese gefundenen, funktionierenden und reproduzierbaren Modelle sind
dann nach Hyland auch aussagekräftig und nutzbar. |