In den heutigen Kraftfahrzeugen führen Batterien, Sicherungskästen, die zahlreichen elektronischen
Geräte, Sitzheizungen und unzählige Stellmotoren zu hohen physikalischen Feldern, die durch die
Fahrzeugkarosserien regelrecht eingeschlossen werden.Die Karosserie der Kraftfahrzeuge bildet nahezu einen perfekten "Faradayschen Käfig", der die Insassen beispielsweise bei Blitzschlag schützt. Außenliegende elektrische Potenzialausgleiche werden durch die Fahrzeughülle stark gedämpft. Diese Schutzfunktion der Karosserie kehrt sich jedoch bei innenliegenden Feldern um, und wird so zu einem Hindernis. Die elektrischen Felder der unzähligen Kabelstränge, welche die vielen elektrischen "Helfer" mit Strom versorgen, bleiben im Fahrzeuginnenraum regelrecht gefangen. Die zusätzliche Nutzung von Mobilfunktelefonen, mobilen Navigationsgeräten und Freisprechanlagen mit Bluetooth erhöhen diese schon vorhanden Energiepotentiale. Denn auch elektromagnetischen Funkwellen können den Fahrzeuginnenraum nicht unmittelbar verlassen, sondern werden durch die Blechkarosserie gespiegelt und mehrfach in den Fahrzeuginnenraum zurückgeworfen. Sind die Fahrzeuge mit innenliegenden Fenster- oder Modulantennen ausgestattet, verstärkt sich dieser Effekt. Nur bei außenliegenden Dachantennen werden die Signale von Freisprechanlagen und Navigationssystemen per Kabel durch die Blechhülle geführt, und dann im Außenbereich an der Antenne als Strahlung abgegeben. Hier kommt dann wiederum die abschirmende Wirkung der Karosserie zum tragen. Generell sind jedoch geringe Kopplungsströme auf den Blechkarossen messbar. Ebenso erzeugen Stahlgürtelreifen beim Fahren starke Magnetfelder, die in den Fahrzeuginnenräumen zu zusätzlichen Störungen führen.
Die Gabriel-Berater mit Fachausbildung für Kraftfahrzeuge stellen räumliche
Störungen in dreidimensionalen Messungen dar. Elektrische Felder in Volt pro
Meter, magnetische Felder in Nanotesla und elektromagnetische Funknetze
tendenziell in Mikrowatt pro Quadratmeter. Die Gabriel-Software visualisiert die
Messdaten als farbige Bildgrafiken. Die unsichtbare physikalische Umwelt wird so
erkennbar. |