Tell-A-Friend
- verschicken Sie diese News per eMail
zurück
Empfänger
Absender
Name
Name
eMail-Adresse
eMail-Adresse
Nachricht
Inhalt der News
Keine Handys unter dem Weihnachtsbaum (15.12.2009 | 13:32) Ärztekammer warnt vor strahlenden Geschenken - Reflex-Studie erst kürzlich bestätigt Wien (OTS) - Die Ärztekammer warnt vor strahlenden Geschenken unter dem Weihnachtsbaum. Ärztekammerpräsident Walter Dorner appelliert dabei vor allem an die Eltern, der "alljährlichen Werbeschlacht der Mobilfunkindustrie vor Weihnachten" nicht zu unterliegen und Handys an Kinder und Jugendliche nicht zu verschenken. Es sei verständlich, dass die Mobilfunkindustrie sich speziell vom Weihnachtsgeschäft satte Gewinne erhoffe und alle Warnungen vor gesundheitlichen Gefährdungen durch häufiges Mobiltelefonieren, speziell bei Kindern und Jugendlichen, in verantwortungsloser Weise in den Wind schlage. "Für die Umweltmediziner hat das Verkaufsargument aber keinerlei Bedeutung." Daher müsse Eltern, die ihre Kinder zu Weihnachten mit Handys beschenken, klar sein, dass die Mobiltelefone später auch verwendet würden und daher ein potenzielles Gesundheitsrisiko darstellten, so der Ärztekammerpräsident. Der Referent für Umweltmedizin der Ärztekammer für Wien, Erik Huber, wies darauf hin, dass erst kürzlich eine italienische, eine Schweizer und eine chinesische Arbeitsgruppe die Arbeiten des Wiener Arbeitsmediziners Hugo Rüdiger im Rahmen der so genannten "Reflex"-Studie über die biologische Wirkung elektromagnetischer Strahlung wieder bestätigt hätten. Bislang wurden die Wiener Ergebnisse aus der "Reflex"-Studie von der Mobilfunkindustrie stets in Abrede gestellt, was den deutschen Mediziner Franz Adlkofer, Leiter der EU-weiten "Reflex"-Studie, dazu veranlasste, von einem "Intrigenspiel der Mobilfunkindustrie und ihr nahestehende Wissenschafter" zu sprechen. Huber appelliert auch an die Erwachsenen, sich weiterhin nach den von der Ärztekammer herausgegebenen "10 medizinischen Handyregeln" zu orientieren. Mit einfachen Schritten wie wenige und kurze Handytelefonate, das Weghalten des Handys von Kopf und Körper während des Gesprächsaufbaus sowie die Beachtung der SAR-Werte beim Kauf eines Handys könne jeder Einzelne dazu beitragen, die Strahlenexposition für sich selbst entscheidend zu reduzieren, ohne dabei seine Mobilität zu verlieren, so Huber. (hpp) Rückfragehinweis: Ärztekammer für Wien - Pressestelle Dr. Hans-Peter Petutschnig Tel.: (++43-1) 51501/1223, 0664/1014222 Fax: (++43-1) 51501/1289 Mail: hpp@aekwien.at http: www.aekwien.at Link: http://www.de.gabriel-technologie.com/lang/content/downloads_news/20091215_akw_plakat_handy.pdf